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Blaue Mauritius und Rote Mauritius Briefmarken im Rahmen auf www.azubo.de - für 1,00 Euro (Art.: 935580)
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Blaue Mauritius und Rote Mauritius Briefmarken im Rahmen

Briefmarken Raritäten, Sammlerstücke, Flohmarktfund
Artikel Nr. 935580
Realauktion
 

 
Startpreis 1,00 €
Mindestpreis wurde erreicht Ja
Verkauft am31.03.2009 21:45
Artikel Ende:  31.03.2009 21:12

Angebot Start - 06.03.2009 20:58

  • KonditionenGebraucht
  • Standort Bochum NRW Deutschland
  • ZustandVollstempel
Beschreibung
:
Außergewöhnliches, seltenes Briefmarkenangebot
Markierung
:
---
Kategorien
:
   

Versandbedingungen

Versandort : Verkäufer liefert Weltweit
Versandkostenträger : Käufer trägt Versandkosten

Ist eine Abholung möglich? : Ja


Versand durch : Spezial Versand (National)
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Verkäufer

kobibo
Privater Ident Verkäufer
1
100% Positive Bewertung registriert seit: 01.02.2007
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Details

For English version please click here

 

 

* Vorbemerkung *

Am 15. Februar stöberte ich auf dem Dortmunder Antik- und Sammlermarkt herum. Ich begeistere mich für außergewöhnliche Stücke und auf einem Markt finde ich immer mal wieder etwas. An einem Stand gab es eine "Grabbelkiste", in der mir ein Sparbuch der Sparkasse Iphofen von 1906 auffiel. Im Sparbuch waren ein paar Zettel eingelegt, zwei Briefe und zwei alte Briefmarken. Da der Händler nur fünf Euro haben wollte, schlug ich zu.

Nach dem Kauf untersuchte ich die "Beilagen" genauer und traute meinen Augen kaum: Die Briefmarken waren sehr sehr alt, kamen mir aber irgendwie - besonders die rote - bekannt vor. Konnte es sein, dass das tatsächlich eine blaue und eine rote Mauritius waren, die ich da gerade gekauft hatte?

Ich war ziemlich verwundert, dass der Verkäufer sich nicht einmal die Mühe gemacht hatte, in das Sparbuch reinzusehen, denn sicher wären ihm dann die Marken aufgefallen und er hätte enrtweder die Marken rausgenommen oder einen deutlich höheren Preis verlangt. Ich ging zu einem Briefmarkenhändler auf dem Markt und zeigte ihm die Marken und die Briefe. Er untersuchte sie und bot mir 1000 Euro. Das bestärkte mich in der Hoffnung, hier einen super Kauf gemacht zu haben.

Ich bin dann die nächsten Tage im Dortmunder Raum bei mehreren Briefmarkenexperten gewesen, um die Echtheit der Marken zu bestätigen. Die Meinung der Experten war, dass die Rote Mauritius echt sei und im Jahr 1848 gedruckt wurde. Bei der Blauen Mauritius wollte sich keiner der Experten festlegen, stattdessen verwies man auf einen Gutachter in England, zu dem man die Marken schicken muss - sechs Monate warten - und wenn alles gut läuft, bekommt man dann sein Gutachten.

AZUBO kenne ich seit der Versteigerung von Saddams Bein. Damals wurde von einem englischen Soldaten ein Stück einer Saddam-Statue aus dem Irak nach Deutschland gebracht und über AZUBO versteigert. Ich habe mitgeboten, bin aber dann wegen des hohen Preises ausgestiegen. Nun habe ich entschieden, hier über AZUBO die Briefmarken und Briefe zu versteigern. Ich habe bei AZUBO angerufen, dort bat man mich mit den Briefmarken vorbeizukommen, damit diese von einem Gutachter untersucht werden können.

Wir waren dann mit den Briefmarken bei einem renommierten Briefmarken-Gutachter in der Innenstadt von Hannover. Auch dort das gleiche Ergebnis. Die rote Mauritius sei höchstwahrscheinlich echt, dafür sprächen auch die Händlerzeichen auf der Rückseite der Marke. Der Erhaltungsgrad sei gut. Aber auch hier konnte man den Wert nicht genau bestimmen und verwies wiederum auf den Gutachter in England. Die Blaue Mauritius, so die Experten, ist offenbar schlechter erhalten und kann deshalb sicher nur durch besagten Experten in England bewertet werden.

Ich selbst bin kein Briefmarken-Sammler und kein Experte. Ich habe auch keine Lust, jetzt immer mehr Gutachter aufzusuchen und dann doch überall die gleiche Meinung zu hören. Die Begutachtung in England dauert mir zu lange und ist wohl auch mit Kosten verbunden. Ich habe die Briefmarken und Briefe zusammen gestellt und biete sie in einem hochwertigen Rahmen an, der sich an jeder Wand dekorativ macht. Dieses Angebot spricht damit nicht nur Sammler an, sondern auch alle, die ein außergewöhnliches Deko-Stück besitzen möchten.

 

 

 

* Genaue Beschreibung *

Blaue Mauritius

Die Blaue Mauritius ist etwas schief ausgeschnitten, der hellblaue Druck wirkt ausgeblichen, unsauber und verwaschen. Auf der Briefmarke befindet sich ein Stempel mit vermutlich einer "3" oder einem "E" in zwei Kreisen.

Die Aufschrift lautet
oben: Postage
links: POST PAID
Mitte: Königin Victoria (nicht zu erkennen)
unten: Two Pence
rechts: Mauritius
Papier: grau Rückseite: Stempel durchgedrückt

Ich habe die Marke eingescannt, so dass Sie sie besser sehen können

 

 

 

 

Rote Mauritius

Die Rote Mauritius ist etwas gerade ausgeschnitten, der orangefarbene Druck ist klar und deutlich erhalten. Auf der Briefmarke befindet sich ein Stempel mit vermutlich einer "3" in zwei Kreisen.

Die Aufschrift lautet:
oben: Postage
links: POST PAID
Mitte: Königin Victoria (man erkennt hier die feinen Streifen mit denen das Bildnis hinterlegt wurde)
unten: Two Pence
rechts: Mauritius
Papier: Rückseite: Auf der Rückseite befinden sich alte Handelszeichen von Briefmarkenhändlern

Ich habe die Marke eingescannt, so dass Sie sie besser sehen können

 

 

 

 

Faksimilie-Druck

Als Deko habe ich in den Rahmen eine Replik des Bordeaux-Briefes eingefügt. Dieses Faksimile habe ich vorletzte Woche zu Dekorations- und Vergleichszwecken separat gekauft und in den Rahmen eingefügt. Diese Replik wurde zum 150jährigen der Mauritius gedruckt und passte gut dazu, auch wenn sie keinen wirklichen Wert für Sammler darstellt.

 

 

 

Briefe

Im unteren Feld des Rahmens habe ich die zwei Original-Briefe aus dem Sparbuch eingefügt. Beide sind von 1848 und stammen aus England.
Bei diesen Briefen haben alle Experten die Echtheit bestätigt. Interessant sind die Briefe, weil sie auch aus dem Jahr 1848 stammen und die aufgeklebten Marken die englischen Pendants für die Mauritius-Marken gewesen sind.

 

 

 

Sparbuch

Das Original-Sparkassen-Sparbuch aus 1906 ist auch dabei. Es wurde am 23. April 1906 auf den Namen Fräulen Behringer, Karletta (wohnhaft in Iphofen, später Melber), Ökonomentochter, eröffnet und enthält 10 Seiten Eintragungen über Sparguthaben. Den Höchststand erreichte das Sparbuch mit 13.336 Mark am 31. Dezember 1920, es befinden sich einige Stempel der 10%igen Kapitalertragssteuer darin.

1920 waren 13.336 Mark noch sehr viel Geld, auch wenn die Inflation gerade begann. Umgerechnet auf heute ist dieses Sparguthaben 10.000 Euro wert gewesen. Dann kam die große Inflation - und das Geld wurde in Rentenmark gewandelt: 1924 wurde das Sparbuch zur Aufwertung angemeldet. Der letzte Eintrag ist von 1933. Letzter Stand waren 665 Reichsmark, da kostete der Eintritt ins Kino 50 Pfennig und 2 Kilogramm Brot 60 Pfennige.

 

 

 


*Anmerkung*

Die letzte mir bekannte Auktion einer Blauen Mauritius aus der zweiten Serie (zu der meine auch zuzuordnen wäre) von 1848 ist 2008 in New York für umgerechnet gut 60.000 Euro versteigert worden. Die Marke gehörte zu einer Sammlung seltener Briefmarken des britischen Empire, die insgesamt fast 1,5 Millionen Dollar (1,1 Millionen Euro) einbrachte. Diese Marke war natürlich druckfrisch, ungelaufen und im Bestzustand.

 


 

 

* Besichtigung *

Ich habe die zur Versteigerung anstehenden Stücke bei AZUBO hinterlegt. Sie können die Briefmarken gerne während der Laufzeit der Auktion nach Anmeldung im Büro von AZUBO in Hannover besichtigen. Bitte rufen Sie vorher dort an, um einen Termin zu vereinbaren, da die Briefmarken dort nicht aufbewahrt werden. Sie erreichen AZUBO unter +49 (0) 511 410 445-0

 

*Garantie und Rücknahme *

Nutzen Sie die Besichtigungsmöglichkeit bei AZUBO in Hannover!

(Terminvereinbarung unter +49 (0) 511 410 445-0)

Ich verkaufe den Rahmen mit den Marken und den Briefen sowie dem Sparbuch ohne jegliche Zusagen in dem Zustand, in dem sich alles zum Zeitpunkt des Kaufes befindet. ich habe versucht, den Kaufgegenstand möglichst genau zu beschreiben. Ich sichere keine Echtheit zu, sondern verkaufe die Marken ohne jegliche Gewährleistung.

 

 



 

 

 

* Prolog *

On February, 15th I poke around on the Dortmund antique market and found an account book of the Bank "Sparkasse Iphofen" from 1906. Inside the book there were some pieces of paper, two letters and two old stamps. The trader requires only 5,- €, so I bought on the spur of moment. After this I checked the "ingrediants" and do not believe my eyes. I visited a stamp trader and he made me an offer for 1.000,- €. In the next days I frequent some experts to confirm the authenticity. Everyone had agreed that the red stamp is original an has been printed in the year 1848. Concerning the blue stamp, no one want to commit and refer to an expert in Great Britain.

Some other experts in the city of Hannover told me the same: Both are original, the trade symbol on the backside of the red stamp confirm this. The blue stamp is not so well-reserved like the red one, for a rating I have to send the stamps to Great Britain, 6 month latency time inclusive.

I'm not a collector of stamps and more than ever no expert. I'm not interested in visiting more and more experts and a rating in great Britain involves a deal of expense. So I assemble the stamps and the letters and offer them in a high quality frame.

 

 

 

* Exactly description *

Description Blue Mauritius

The blue Mauritius-Stamp is cutted a little bit crooked, the light blue print is slightly faded, washed-out and filthy. On the stamp finds a postmark, probably showing a "3" in two circles. The inscription is the following:

upper: Postage
left: POST PAID
mid: Queen Victoria (not to identify)
lower: Two Pence
right: Mauritius
Paper: grey
Backside: postmark pushed through

I scanned the stamp for better looking.

 

 

 

Description Red Mauritius

The red Mauritius-Stamp is cutted nearly straight, the orange-colored print is clearly and good obtained. On the stamp finds a postmark, probably showing a "3" in two circles. The inscription is the following:

upper: Postage
left: POST PAID
mid: Queen Victoria (you can identify the fine stripes which are deposited in the background of the portrait)
lower: Two Pence
right: Mauritius
Paper
Backside: Antique trade-signs from stamp-traders

I scanned the stamp for better looking.

 

 

 

 

Description facsimile-print

As a decoration, too I added a facsimile-print of the Bordeaux letter, I bought it seperate for decoration and comparison purposes. This replica has been printed for the 150 jubilee of the Mauritius stamps. It has no value for a collector, but it fits really fine into the frame.

 

 

 

Letters

As a decoration I added the two original letters from the account book, both are from 1848 and from Great Britain. All experts assures the authenticity, the letters are of special interest, because they are from 1848, too and the affixed stamps were the pendants for the Mauritius stamps

 

 

 

Description account book

The original account book from 1906 is attached to the frame, too. It has been opened for the name "Fraeulein Behringer, Karletta (resident in Iphofen, later Melber, economist-daughter, and contains 10 pages of enrollments about savings balance. It reaches the highest level of 13.336 Mark at december, 31th 1920, although there are some marks of the 10 % dividend tax in there, too.

In the year 1920 the amount of 13.336 Mark has been a lot of money, even the inflation has already begun. Converted for today the savings balance has a amount of 10.000,- €. After the last great inflation the valuta changed to "Rentenmark", in the year 1924 the account book has been converted, the last entry is from the year 1933 with an amount of 665 Reichsmark. At this time a ticket for the cinema costs 50 pennies and 4 pounds of bread even 60 pennies.

 

 

 


* Things of Interest *

The Mauritius "Post Office" stamps are among the rarest postage stamps in the world, and are of legendary status in the world of philately. Two stamps were issued, an orange-red one penny (1d) and a deep blue two pence (2d).

They were engraved by Joseph Osmond Barnard, born in England on August 10, 1816, who stowed away on a ship to Mauritius in 1838. The designs were based on the then current issue of Great Britain stamps (first released in 1841), bearing the profile head of Queen Victoria and issued in two denominations in similar colors: one penny red brown and Two pence blue. Although these locally-produced stamps have a distinct primitive character, they made Barnard’s “name immortal in the postal history of Mauritius”.

Five hundred of each value were printed from a single plate bearing both values and issued on September 21, 1847, many of which were used on invitations sent out by the wife of the Governor of Mauritius for a ball she was holding that weekend . The stamps were printed using the intaglio method (recessed printing), and bear the engraver's initials "JB" at the lower right margin of the bust.

The words "Post Office" appear in the left panel, but on the following issue in 1848, these words were replaced by "Post Paid." A legend arose later that the words "Post Office" had been an error.

The stamps, as well as the subsequent issues, are highly prized by collectors because of their rarity, their early dates and their primitive character as local products. Surviving stamps are mainly in the hands of private collectors but some are on public display in the British Library in London, including the envelope of an original invitation to the Governor's ball complete with stamp. Another place where they can be seen is at the Blue Penny Museum in Mauritius. The two stamps also can be seen at the Museum for Communication in Berlin and in the Postal Museum of Stockholm, Sweden.

 


 

 

* Inspection *

I placed the offered articles at the AZUBO headquarter, during the period of the offer you can inspect them after a telephonic registration. Please make a phone call first, because the stamps are not directly storaged there. You can call the AZUBO headquarter at +49 511 410 445 - 0.

 

*Guarantee and Retraction*

Please use the possibility of an inspection at the AZUBO headquarter, aggreements on deadlines at +49 511 410 445-0

I sell the frame with the stamps, the letters and the account book without any commitment to their condition at the time of sale. I tried to explain the article explicit. I don't warrant the athenticity and sell the stamps without any guarantee.

 

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